Montag, Februar 28, 2005

Bug in der Havoc Engine?

So lautet der neue Artikel auf AoE3.ch: Klick hier

*ES_DeathShrimp* beantwortet weitere Fragen zur Home-City (HC) im AoE3 Heaven Forum (Eng): Klick hier (Eng)

Ungefähre Übersetzung (nur einzelne Sätze "herausgepflückt"):
ES_DeathShrimp: "Dein Können hat viel mehr Einfluss als der HC-Level aufs Spiel. Wir werden es nicht leicht für dich machen den HC-Level zu manipulieren, aber auch wenn du es schaffen solltest, du betrügst dich selbst. Wir werden es fast unmöglich machen, dass du deinen HC-Level manipulieren kannst! Ich wäre nicht überrascht, wenn ein paar Spieler die sehr gut spielen einen tieferen HC-Level benützen würden."

Trailer Angekündigt

Am 9. März soll ein Trailer erscheinen, der Ausschnitte von der Engine, Physik und auch von Kämpfen zeigen soll. Das In-Game-Video soll 10-15 Minuten lang sein. Das schrieb *ES_Bigdog* (Dave Pottinger) im AoE3 Heaven Forum (Eng): Klick hier (Eng)

Welche Spielarten wird es geben? Diese Frage stellt *jduderocks* ebenfalls im AoE3 Heaven Forum (Eng): Klick hier (Eng)

Eine Erweiterung zum Cowboy-Artikel ist auf der Seite AoE3.ch online gegangen: Klick hier

Eagle Games (Eng) planen ein Brettspiel basiert auf AoE3: Klick hier (Eng)
Darum lautet die neue Umfrage auf der Startseite von AoE3 Heaven (Eng) "ob man interessiert ist an einem Brettspiel von AoE3": Klick hier (Eng)

Sonntag, Februar 27, 2005

2 neue Artikel auf AoE3.ch

Zwei neue Artikel auf AoE3.ch sind online gegangen:
Feuer in AoE3
Cowboys


Im AoE3 Planet Forum (Eng) wird weiterhin über neue Ideen für ESOII diskutiert: Klick hier (Eng)

"What population cap would you prefer in AoE III?" (Welche Bevölkerungslimite würdest du vorziehen in AoE III?). Diese Frage wird in der Umfrage auf der Frontseite von AoE3 Heaven (Eng) gestellt. Das Zwischenresultat sieht folgendermassen aus (man kann weiter abstimmen):
- Höher als in AoK (868 Stimmen)
- Etwa gleich wie in AoK (294)
- Gleich wie in AoM (100)
- Niedriger als in AoM (8)
Wäre interessant zu wissen wie viel höher als in AoK... Vielleicht wird das ja in der nächsten Umfrage "beantwortet".

Freitag, Februar 25, 2005

Gebäude schauen schlecht aus?

Diese Frage wirft *theponyguy* in die AoE3-Runde. Im AoE3 Heaven Forum (Eng) befindet sich dieser Thread: Klick hier (Eng)

Die Schweizer Community AoE3.ch will ein Projekt zur Clanförderung starten, indem man 50-100MB Webspace gratis bekommt. Für mehr Informationen: Klick hier

Donnerstag, Februar 24, 2005

Taktiken in AoEIII?

Mit diesem Titel eröffnete *Jackson* im AoE3 Heaven Forum (Eng) einen neuen Thread: Klick hier (Eng)
*???* steht für einen Benutzernamen in einem Forum

Im AoE3 Planet Forum (Eng) wird über die Bevölkerungslimite diskutiert: Klick hier (Eng)

Ein Information- und Humorreiches Preview auf der Seite AoE3.ch: Klick hier
Auf der gleichen Seite kann man auch den neusten Artikel zu "Brücken in AoEIII" nachlesen: Klick hier

Dienstag, Februar 22, 2005

Wie hoch sind die Systemanforderungen?

Diese Frage stellt man sich im AoE3 Zone Forum: Klick hier
Genau die gleiche Frage diskutiert und spekuliert man auch im AoE3 Heaven Forum (Eng): Klick hier (Eng)

Neue Vorschau von ActionTrip (Eng): Klick hier (Eng)
Sie enthält zwar weder neue Screenshots, noch neue Infos zum Spiel, aber trotzdem ist das schon Gewusste gut zusammengefasst.

Neue Umfrage @ AoE3 Heaven

"Welche Bevölkerungslimite würdest du am liebsten in AoE3 haben?" So lautet die neue Umfrage auf der Seite von AoE3 Heaven (Eng): Klick hier (Eng)

Auf der Seite AoE3.ch hat es 2 neue Artikel:
Forts / Burgen
Bevölkerungslimite

Auch neu wurden Einheiten und Gebäude beschrieben (mit Bildern und Text), die man bisher auf den Screenshots gesehen hat.
Das Forum ist gestern auch online gegangen.

Montag, Februar 21, 2005

Tiere in AoE3

freezer17 hat auf seiner AoE3 Fanseite den Thread zum Thema "Tiere in AoE3" (Eng) aus dem AoE3 Heaven Forum (Eng) übersetzt: Klick hier

Es werden auch noch weitere Mitarbeiter gesucht für AoE3.ch. Falls du interessiert bist, schreib an freezer17@gmx.ch.

Sonntag, Februar 20, 2005

ES_DeathShrimp beantwortet Fragen zur Bevölkerungslimite

Greg "DeathShrimp" Street beantwortet im AoE3 Heaven Forum (Eng) die Fragen zur Bevölkerungslimite: Klick hier (Eng)

Die Übersetzung (nicht ganz komplett, nur das Wichtigste):
Wie sieht es aus mit der Bevölkerungslimite?

„1. Sie wird höher sein als die von AoK (200), aber nicht so hoch wie bei Rome: Total War (10'000). Es sind zwei verschiedene Spiele.

2. Es wird auch nicht wie das AoM System sein.

3. Wir haben auch aus AoK gelernt, dass es nicht fair ist, wenn ein Elefant gleichviel von der Bevölkerungslimite abzieht, wie ein einfacher Krieger. Man bräuchte 10 Krieger, damit man einen Elefanten töten könnte. Aber wenn dein Gegner 100 Elefanten hätte, dann bräuchtest du 1000 von diesen Kriegern. Dann vermute ich, es ist ein „gg“.

4. Zurzeit wissen wir nicht, wie hohe die Bevölkerungslimite sein wird. Und ich will euch auch sagen, dass ein paar von unseren Leuten jetzt schon die Armeen zu gross finden :).“

Auch ein weiterer, interessanter Thread zur "Rolle von Festungen" ist zu finden im AoE3 Heaven Forum (Eng): Klick hier (Eng)
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Freitag, Februar 18, 2005

"Infoecke" in der AoE3 Zone gefüllt

Um sich die Informationen in der AoE3 Zone anzuschauen: Klick hier

Neue, englische Fanhomepage. Genannt AgeFan (Eng): Klick hier (Eng)

Neue Informationen im holländischen PC Gameplay Magazin

Ein weiterer Thread zur Home City im AoE3 Heaven Forum (Eng): Klick hier (Eng)
Im AoE3 Zone Forum wird diskutiert, warum es gerade AoE3 sein soll, und nicht WC3 oder ähnliche Spiele: Klick hier


Sioux, Comanche, Cherokee und die Irokesen werden gemäss dem holländischem PC Gameplay Magazin die Einheimischen in AoE3 sein. Hier sind die Informationen zu den verschiedenen Indianerstämmen (Alle neuen Informationen vom PC Gameplay Magazin gepostet auf der Frontseite von AoE3 Heaven (Eng): Klick hier (Eng)):

Sioux, mächtige Konföderation nordamerikanischer Indianer der Sioux-Sprachfamilie im Kulturareal der Plains zwischen Mississippi/Missouri und den Rocky Mountains. Die Gruppenbezeichnung geht auf ein Wort aus der Sprache der Ojibwa zurück, das von den frühen französischen Entdeckern und Händlern zu Nadouessioux verballhornt und schließlich zu Sioux verkürzt wurde. Die Sioux bezeichnen sich selbst als Lakota oder Dakota, was so viel wie „Verbündete” bedeutet. Die sieben „Nationen” gliedern sich in drei Hauptgruppen: die sesshaften Santee, die auch Landwirtschaft betrieben; die Nakota sowie die Büffel jagenden Teton.
Im 17. Jahrhundert setzten sich die Sioux aus kleineren Lokalgruppen von Waldlandindianern im Gebiet des heutigen Minnesota zusammen. Sie ernährten sich von Klein- und Großwild sowie wildem Reis. Konflikte mit den Ojibwa zwangen die Sioux schließlich, in die Great Plains auszuwandern und sich auf die Büffeljagd zu spezialisieren. Sie passten sich rasch an ihre neue Umwelt an, und es kam zu einem gewaltigen Bevölkerungswachstum. Um 1750 gab es 30 000 Sioux, die sich fest im Gebiet der nördlichen Plains etabliert hatten. Sie wurden für das nächste Jahrhundert die beherrschende Macht der Region.


Comanchen, auch Komantschen, Indianer der utoaztekischen Sprachfamilie aus dem Kulturareal der Plains. Die Comanchen bilden einen südlichen Zweig der Schoschonen. Im 15. Jahrhundert verließen sie ihr ursprüngliches Siedlungsgebiet westlich der Rocky Mountains und zogen in die südlichen Great Plains. Dort vertrieben sie die Apachen und beherrschten Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein weiträumiges Areal. Die Comanchen galten als geschickte Reiter: Dabei benutzten sie eine von den Spaniern erbeutete Pferderasse, die sie später selbst züchteten. Aufgrund der häufigen Überfälle der Comanchen, die dafür bis ins südliche Mexiko vordrangen, gründeten weiße Siedler die Schutztruppe Texas Rangers. 1875 wurden die Comanchen nach langen Kämpfen endgültig besiegt und in den Südwesten Oklahomas umgesiedelt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts lebten etwa 30 000 Comanchen: Kurz darauf ging ihre Zahl durch eine Epidemie auf weniger als 10 000 zurück.
Lebensgrundlage der nomadisierenden Comanchen bildete die Büffeljagd, die Familien lebten in Tipis, die Kleidung war aus Hirschleder gefertigt, im Winter trugen sie Pelzmützen. Im Krieg dienten Büffelschädel (einschließlich der Hörner) als Kopfbedeckung. Sowohl Männer als auch Frauen der Comanchen waren tätowiert.
Die Gesellschaft der Comanchen war patrilinear organisiert. In der religiösen Vorstellungswelt der Comanchen waren Visionen, die durch Askese hervorgerufen wurden, von besonderer Bedeutung. Tierische Schutzgeister sollten den Menschen helfen und sie vor Übel bewahren. Andere Schutzgeister vermuteten die Comanchen in Felsen und im Donner.
Heute leben noch etwa 3 600 Comanchen auf privatem Land in Oklahoma.


Cherokee, nordamerikanische Indianergruppe, deren Sprache (das Cherokee) zur Sprachfamilie des Irokesischen gehört. Die Cherokee leben heute vor allem im US-Bundesstaat Oklahoma und in der Cherokee Indian Reservation in North Carolina. Mit etwa 50 000 Angehörigen sind sie eine der größten Indianergruppen der USA.
Archäologische Funde und bestimmte Sprachmerkmale der Cherokee deuten darauf hin, dass diese aus Texas oder Nordmexiko in die Gegend der Großen Seen kamen. Nach kriegerischen Auseinandersetzungen mit den im Gebiet des heutigen US-Bundesstaates New York ansäßigen Irokesen und Delaware wurden sie in die südlichen Appalachen vertrieben. Dort stieß der spanische Entdecker Hernando De Soto 1540 erstmals auf die Cherokee. 1715 ging ihre Zahl aufgrund einer Pockenepidemie auf etwa 11 000 zurück.


Irokesen, Indianer des östlichen Waldlandes in Nordamerika, hauptsächlich am Erie- und Ontariosee. Sie selbst nennen sich Ho-de-no-sau-nee (Langhausleute).
Als Irokesen werden die Mohawk, Oneida, Onondaga, Cayuga, Seneca und Tuscarora bezeichnet, die sich zu einem erfolgreichen militärischen Bündnis zusammengeschlossen hatten. Dieses Bündnis, die Irokesenliga (auch Five Nations, später Six Nations genannt), unterwarf seit dem späten 16. Jahrhundert weite Teile des östlichen Waldlandes und beeinflusste zeitweilig die europäisch-amerikanische Politik. Die Liga hatte staatsähnlichen Charakter und eine eigene Verfassung, die Laws of Peace. Es gab weitere irokesischsprachige Stämme, die aber nicht der Liga angehörten und somit nicht zu den Irokesen im engeren Sinne gezählt wurden.
Die Irokesen waren sesshafte Bodenbauern mit intensivem Anbau von Mais, Kürbissen, Bohnen, Sonnenblumen, Tabak und Hanf. Jagd und Fischfang rundeten den Speiseplan ab. Seit der Kolonialzeit betrieben sie auch Viehhaltung und Obstbau. Ihre Siedlungen waren zum Schutz vor Angriffen mit robusten Palisaden umgeben. Sie wohnten in lang gezogenen, rechteckigen Häusern mit abgerundeten Dächern, die mit großen Rindenstücken gedeckt waren. Diese Langhäuser boten bis zu 200 Personen Platz. Sie wurden von mehreren Familien eines Clans bewohnt, die sich auf die Abstammung von einer gemeinsamen Ahnfrau beriefen. Die verwandtschaftliche Zugehörigkeit wurde in der weiblichen Linie gezählt. Männer zogen nach der Heirat in das Langhaus ihrer Frau, hatten aber weiterhin stärkere soziale Bindungen an das Langhaus der Mutter. Die Gesellschaftsordnung der Irokesen wird daher als matrilinear und matrilokal – nicht als Matriarchat – bezeichnet. Trotz der relativ starken Position der Frauen hatten meist Männer die nach außen gerichteten politischen Führungspositionen inne. Häuptlinge und Sachems (Friedenshäuptlinge) lenkten die Geschicke der Gemeinschaft. Entscheidungen wurden von ihnen in Ratsversammlungen auf der Ebene des Langhauses, des Dorfes und der Liga getroffen. Diese Ratsversammlungen praktizierten eine besondere Form der Demokratie: Es wurde so lange verhandelt, bis ein einstimmiges Ergebnis erzielt war. Während der Versammlungen der Liga symbolisierten Wampum-Stränge aus aufgefädelten Muschelröhrchen die einzelnen Stämme. Auf speziellen Wampum-Gürteln wurde das Bündnis zwischen den Stämmen der Irokesen festgehalten. Wampum-Gürtel zeigten aber auch den sozialen Status ihrer Träger an.
Die soziale und politische Struktur der Irokesen fand früh das Interesse europäischer Gelehrter und ging in die Wissenschaftsgeschichte ein, nachdem die Untersuchungen des Ethnologen Lewis Henry Morgan in die Theorien von Friedrich Engels und Karl Marx eingeflossen waren.
Die Medizinmänner der Irokesen waren in Geheimbünden organisiert und hauptsächlich für die Heilung von Krankheiten zuständig. Die Macht dazu erhielten sie von Schutzgeistern, zu denen sie im Traum oder in Trance Kontakt aufnahmen. Auch das Wissen über die Wirkung von Heilpflanzen gehörte zu ihrem Repertoire. Die Religion der Irokesen war von einem Pantheon übermenschlicher Wesen geprägt. Zahlreiche Feste im jahreszeitlichen Zyklus waren ihnen gewidmet. Tänzer mit Maisstrohmasken verkörperten mythische Wesen, die Landwirtschaft und Jagd zu den Menschen gebracht hatten. Bedeutend war der Bund der Falschgesichter, dessen Angehörige mit hölzernen Masken durch das Dorf zogen. Sie standen für die Geister des Waldes und konnten Heilungen durchführen. Um 1800 gründete der Seneca-Prophet, Handsome Lake, eine neue Religion, die alte Glaubensvorstellungen mit christlicher Morallehre verband.
Schon in der frühen Kolonialzeit wurden die Irokesen auf Grund der geographischen Lage zwischen englischen Kolonisten und dem französischen Kanada in die Streitigkeiten der Kolonialmächte verstrickt. Sie beeinflussten die Geschichte der Region entscheidend mit. Mit Ausnahme der Mohawk und Cayuga, die unter den Einfluss französischer Jesuitenmissionare gerieten, waren die Stämme der Irokesenliga lange Zeit mit den Engländern verbündet. Sie widersetzten sich erbittert französischer Expansion südlich der kanadischen Grenze und verhinderten, dass westlich der englischen Kolonien französische entstanden.
Zu Beginn des Nordamerikanischen Unabhängigkeitskrieges entschied sich der Rat des Irokesenbundes für Neutralität, stellte den sechs beteiligten Stämmen aber frei, sich bei Bedarf für die eine oder andere Seite zu engagieren. Die meisten unterstützten die Briten. Sie unterlagen 1784, als die USA ihre Unabhängigkeit gewannen. Ein Teil der Mohawk und Cayuga zogen daraufhin nach Kanada, wo sie heute auf der Six Nations Reserve am Grand River in Ontario leben. Eine andere Gruppe der Mohawk lebt in St. Regis (New York, an der Grenze zu Ontario und Quebec). Die Seneca, Onondaga, Tuscarora und ein Teil der Oneida und Cayuga zogen zunächst auch auf Reservationen im Bundesstaat New York, die später zum Teil aufgelöst wurden. Ein Teil der Oneida wanderte nach Wisconsin, Teile der Seneca und Cayuga ins ehemalige Indianerterritorium nach Oklahoma aus.
Heute leben etwa 10 000 Irokesen im Bundesstaat New York, teils auf den erwähnten Reservaten, teils in Siedlungen ohne Reservatsstatus, etwa 5 000 in Wisconsin und Oklahoma und circa 20 000 in Kanada. Sie betreiben überwiegend Landwirtschaft oder sind im Hochbau tätig. In jüngster Zeit wurden Spielkasinos auf einigen Reservaten errichtet, die einer kleinen Zahl von Irokesen ein relativ gutes Einkommen sichern. Wegen der negativen Begleiterscheinungen sind diese Kasinos innerhalb der indianischen Gemeinschaften sehr umstritten und sorgen immer wieder für Konflikte.

(Quellen: Microsoft Encarta 2004/www.aoethree.ch.vu)

Donnerstag, Februar 17, 2005

AoE3 Planet mit neuer Version

Um sich die "neue" Seite anzuschauen: Klick hier (Eng)

Mittwoch, Februar 16, 2005

Wettbewerb im AoE3Planet Forum

Ein Wettbewerb im AoE3 Planet Forum (Eng) "Wann AoE3 in den Handel kommt": Klick hier (Eng)

Im AoE3 Heaven Forum (Eng) wird zum Thema Boote und Schiffe diskutiert: Klick hier (Eng)

Montag, Februar 14, 2005

Grosse FAQ zu AoE3

Gameplay:

Zivilisationen: 8 verschiedene, europäische Zivilisationen wird es geben. Zurzeit wissen wir aber nur, dass sicher die Spanier, Franzosen und Briten es im Spiel geben wird.
Trotzdem kann man 5 weitere Zivilisationen durch Screenshots und durch die „richtige“ Geschichte vermuten:
- Niederländer
- Schweden
- Portugal
- Dänemark
- Deutsche(n)
Die Japaner werden sicher nicht dabei sein, denn ES hat von 8 europäischen Zivilisationen gesprochen.

Ein paar Einzelheiten zu den 3 schon bekannten Zivilisationen:
Spanier:
Bekommen bessere Unterstützung der Heimstadt und sie werden eine spezielle Infanterie, bestückt mit einem Schwert, haben.
Franzosen:
Können sich leichter mit den Einheimischen verbünden.
Briten:
Dorfbewohner werden schneller erschaffen, und sie verfügen über verschiedene Wirtschafstboni. Eine spezielle Einheit der Briten wird der Musketier sein. Eine weitere spezial Einheit wird der Langbogenschütze sein.

Es wird 4 Zeitalter geben:
Discovery, Colonial, Industrial und Imperial (Deutsch: Entdeckungs-Zeitalter, Kolonial-ZA, Industrielles-ZA, Imperial-ZA/Reichstum-ZA).

Ressourcen:
AoE3 wird nur 3 verschiedene Ressourcen haben (Die Vorgänger hatten jeweils 4).
Die 3 Ressourcen:
- Nahrung – Gesammelt wird durch: die Tierjagd, den Ackerbau, sammeln, (vielleicht auch fischen?).
- Holz – Gesammelt wird durch: Bäume fällen und danach bearbeiten/sammeln.
- Geld – Gesammelt wird durch: den Handel?

Technologien:
Nicht viel bekannt darüber. Sicherlich hat die Heimstadt (Home City) etwas zutun mit den Technologien.

Einzelspieler Kampagne:
Vermutlich 24 Szenarien, jedes Szenario dauert etwa 40 Minuten. Das Ziel der Szenarien wird sein, dass man sich in Amerika festsetzen kann.

„Multiplayer“/Mehrspielermodus:
Das ganze hat mit deinem Level von der Heimstadt (Home City (HC)) zutun. Vor einer Weile schon einmal veröffentlicht, der folgende - vom Englischen ins Deutsche - übersetzte Post von ES_DeathShrimp:
„Es gibt mehrere Wege diese Probleme unter Kontrolle zu bringen, hier sind nur 3:- Du kannst nur gegen Leute mir ähnlichem Level spielen- Du kannst dein Raiting nur verbessern, wenn du gegen jemanden mit vergleichbarem (oder höherem) HC Level spielst.- Du kannst deinen Level schneller in die Höhe steigen lassen wenn du gegen Spieler mit höherem HC Level spielst.AoE3’s ESO will gleich funktionieren wie AOM’s ESO. AOM war unser erster Versuch „at hosting an online matchmaking service“ (also einen „Online Spieleserver“). Wir wissen wie wir Sachen verbessern können. Und ich habe keine Bedenken, um die mutige Aussage zu machen, dass dieser ESO auch die Zone von AoE2 „schlagen“ wird.“

Grafik:
Auch mit der Grafik geht ES hin, wo noch niemand zuvor in einem RTS Spiel hingegangen ist. AoE 3 wird von Havok 2 Physics Engine, Shaders, Vertex Shader 3 und Pixel Shader 3 unterstützt.

Veröffentlichungs-Datum:
In der zweiten Hälfte in diesem Jahr (2005).

Sonntag, Februar 13, 2005

Neue Vorschau von Filefront

Filefront (Eng) präsentiert ihre Vorschau: Klick hier (Eng)

General in AoE3? Gepostet im AoE3 Heaven Forum (Eng): Klick hier (Eng)

Ein Zitat aus der Vorschau von Gamestar:
"Anders als früher werden Sie in Age of Empires 3 schwere Waffen wie Kanonen nicht nur gegen Gebäude, sondern zusätzlich gegen Fußtruppen und Reiter einsetzen."

Freitag, Februar 11, 2005

aoe3.ch Online!

Eine weitere Fan-HP ist online: aoe3.ch!
Das Design ist noch nicht ganz fertig, allerdings sieht die Page jetzt schon sehr gut aus. Verschiedene Rubriken beinhaltet die Homepage: Forum, Gästebuch, FAQ, verschiedenes zum Spiel selbst und vieles mehr.

Wie sieht es mit fischen aus? Diskutiert im AoE3 Heaven Forum (Eng): Klick hier (Eng)

Donnerstag, Februar 10, 2005

AoE3 Zone kommt bald online

Die AoE3 Zone wird voraussichtlich nächste Woche online gehen. Das Design ist nun Final, und jetzt wird am Inhalt gearbeitet.

Zum Forum: Klick hier
Das Finale Design ansehen: Klick hier


Mittwoch, Februar 09, 2005

Die Grosse Forumrundschau!

Threads in verschiedenen AoE3 Foren werden von www.aoethree.ch.vu ausgezeichnet:

Die 5 Antwortreichsten Threads (letzte Antwort darf nicht älter sein als vom 01.02.05):
1. Age of Empires 3 - Complete FAQ - (Up-to-date) (289 Antworten), AoE3 Heaven Forum
2. Age of Empires III Fan Request Thread (ES, Look in here!) (258 Antworten), AoE3 Heaven Forum
3. The 8 Civs! (UnConfirmed but 90% Likely) (179 Antworten), AoE3 Heaven Forum
4. The Scenario Editor Thread (153 Antworten), AoK Heaven Forum
5. The AoE3 Question Thread! (132 Antworten), AoE3 Heaven Forum

Die 5 Interessantesten Threads:
1. The 8 Civs! (UnConfirmed but 90% Likely), AoE3 Heaven Forum
2. Home City, AoE 3 Heaven Forum
3. Ideas for ESO II, AoE3 Planet
4. Unit and building guides, AoE3 Heaven Forum
5. AOE III Expansion: Age of Revolution?, AoK Heaven Forum

Die 5 Besten Threads:
1. The 8 Civs! (UnConfirmed but 90% Likely), AoE3 Heaven Forum
2. Age of Empires 3 - Complete FAQ - (Up-to-date), AoE3 Heaven Forum
3. Home City, AoE3 Heaven Forum
4. Age of Empires III Fan Request Thread (ES, Look in here!), AoE3 Heaven Forum
5. Ideas for ESO II, AoE3 Planet
Alles Links zu Englischen Foren!

Gratulation an den Gewinner ;)

Dienstag, Februar 08, 2005

ES_DeathShrimp gibt Antworten...

Im AoE3 Heaven Forum (Eng) gepostet, antwortet ES_DeathShrimp auf die Fragen zum "Raiting-System der Home City": Klick hier (Eng)

Ungefähre Übersetzung (nicht ganz vollständig, einzelne Sätze wurden weggelassen):
„Es gibt mehrere Wege diese Probleme unter Kontrolle zu bringen, hier sind nur 3:
- Du kannst nur gegen Leute mir ähnlichem Level spielen
- Du kannst dein Raiting nur verbessern, wenn du gegen jemanden mit vergleichbarem (oder höherem) HC Level spielst.
- Du kannst deinen Level schneller in die Höhe steigen lassen wenn du gegen Spieler mit höherem HC Level spielst.
AoE3’s ESO will gleich funktionieren wie AOM’s ESO. AOM war unser erster Versuch „at hosting an online matchmaking service“ (also einen „Online Spieleserver“). Wir wissen wie wir Sachen verbessern können. Und ich habe keine Bedenken, um die mutige Aussage zu machen, dass dieser ESO auch die Zone von AoE2 „schlagen“ wird.“

ES_DeathShrimp macht auch ein verständliches Beispiel:
„Ich schlage vielleicht einen der denselben Skill hat wie ich, allerdings 5 HC Level mehr, aber ich werde wahrscheinlich nie „The Sheriff“ schlagen können, auch wenn mein HC Level um 50 höher ist als seinen.“

Für mich heisst das, dass es zwar einen Einfluss auf das Spiel hat, allerdings nicht zu extrem. Ich kann gegen solche mit 10 HC Level mehr verlieren, aber auch umgekehrt.
Wir bleiben gespannt wie sich das entwickelt, vor allem dann für Turniere…

Home City

Home City = Raiting System? Oder hat ein Spieler mit Level "50" so gut wie automatisch (Skill weggelassen) gegen einen Spieler mit Level "40" gewonnen? Das will heissen, dass man auch im Gameplay den Level - für den Spieler mit dem höheren Level positiv, für den anderen negativ - spüren wird.
Diskutiert wird das im AoE3 Heaven Forum (Eng): Klick hier (Eng).

Unterschiede der Nationen, so lautet ein Thread im AoE 3 Planet Forum (Eng): Klick hier (Eng).


Montag, Februar 07, 2005

"Unit and building guides"

Theris264 postete im AoE3 Heaven Forum (Eng) seinen Einheit- und Gebäudeführer: Klick hier (Eng).

Direkt zum Einheitguide: Klick hier
Direkt zum Gebäudeguide: Klick hier
Beides Englische Seiten

Intern; Linkliste wurde gestern aufgeschaltet. Falls du eine eigene AoE3 Homepage besitzt, melde dich bei mir: silvan_kurth@hotmail.com, oder schreibe einen "Comment" in diesen Post.

Sonntag, Februar 06, 2005

Intern; Neues System für Kommentare

Ab nun an ist es einfacher einen Kommentar zu schreiben... Einfach "Comment" anklicken und los schreiben. Ab sofort kann man auch seinen eigenen Nickname hinzufügen (im alten System konnte man nur als "Anonym" schreiben), sowie E-Mail Adresse und Homepage URL.
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Geschichte der Indianer

Geschichte nach Ankunft der Europäer
Hochumstritten ist, wie groß die Bevölkerung Amerikas vor Ankunft der Europäer war. Bevölkerungsschätzungen erfolgten oft erst, nachdem große Teile von regionalen Bevölkerungen bereits durch eingeschleppte Krankheiten, Vernichtungskriege und quasi Sklavenarbeit vernichtet worden waren. Viele Völker verschwanden nach 1492 durch eingeschleppte Seuchen, ohne dass ein Europäer sie überhaupt zu Gesicht bekommen hatte.

Erster Einfluss der Weißen

Neue Waffen

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Tauschhandel mit Indianern, Kupferstich, 17. Jahrhundert

Die europäischen Einwanderer brachten nach 1492 verschiedene Kulturgüter mit sich, die das Leben der Indianer nachhaltig veränderte. Die Anwendung von Metallspitzen auf Speeren und Pfeilen führte zu ersten Kräfteverschiebungen unter den indianischen Nationen. Früher hatten sie Steinspitzen aus Granit oder andere harte Steine gebaut. Regelrechte Völkerwanderungen wurden jedoch durch die ungleichmäßige Einführung von Feuerwaffen entlang der nordamerikanischen Ostküste und von der Hudson Bay aus ausgelöst. Stämme, die zuerst Feuerwaffen erhielten, konnten benachbarte Stämme oft völlig aus ihren angestammten Gebieten vertreiben, was zu regelrechten Domino-Effekten führte. Später berühmt gewordene Stämme wie die Sioux oder die Cheyenne waren ursprünglich sesshafte Bewohner des östlichen Waldlandes, bevor mit Feuerwaffen ausgestattete Nachbarn sie verdrängten. Solange Vorderlader verwendet wurden, hatten Feuerwaffen vor allem einen psychologischen Vorteil und eine größere Reichweite als Pfeil und Bogen, waren jedoch Pfeil und Bogen in Punkto Feuergeschwindigkeit stark unterlegen.
Noch 1866 erlangten größtenteils mit Pfeil und Bogen bewaffnete Sioux und Cheyenne entscheidende Siege gegen US-Truppen. Bereits im Folgejahr, als die US-Armee mit Repetiergewehren ausgestattet war, änderte sich dies schlagartig. Dem rücksichtslosen Einsatz von industriellen Tötungsmitteln gegen Männer, Frauen und Kinder wie Gebirgshaubitzen, Hotchkiss-Schnellfeuerkanonen, die 100 Schuss pro Minute abfeuerten, sowie Gatling-Kanonen, einer frühen Form des Maschinengewehrs, hatten die Indianer nichts entgegenzusetzen.

Pferde


Die Spanier führten Pferde mit sich, die sich rasch in Nordamerika verbreiteten und von vielen Indianervölkern in ihre Kultur integriert wurden. Besonders für die nomadischen Völker der Plains wurden die Pferde zu einem zentralen Gut. Sie konnten die Travois und damit auch die Tipis der Prärieindianer erheblich vergrößern, waren mobiler und konnten sich in Gegenden ausbreiten, die früher unbewohnbar waren. So wurde ein großer Teil der Plains, das karge Grasland, erst nach Einführung des Pferdes besiedelt. Diese machten die vorher sehr mühsame Jagd auf die dort lebenden Bisons wesentlich einfacher. Ehemals kleine und schwache Stämme wie die Sioux oder Cheyenne wurden zu einem erheblichen Machtfaktor im Mittleren Westen. (Quelle: Wikipedia/http://aoethree.blogspot.com)

Gamers.com Vorschau

Gamers.com (Eng) veröffentlichte ihre Vorschau zu AoE3: Klick hier (Eng)

Samstag, Februar 05, 2005

aoe3.heavengames.com online!

aoe3.heavengames (Eng) ist online gekommen während meiner Abwesenheit: Klick hier (Eng)
Das Forum von aoe3.heavengames : Klick hier

Kampfnebel in AoE3? So lautet ein Thread im AoE3 Heaven Forum (Eng): Klick hier (Eng)

Ein interessanter Artikel zur Geschichte Amerikas (erster Teil mehrheitlich zu Mexiko bis 5.3 Französische und englische Kolonisation):


Zeitalter der Entdeckungen
Entdeckungsreisen nach Nordamerika. Im Zeitalter der Entdeckungen zählte Nordamerika zu den Zielen europäischer Seefahrer. Anschließende Erkundungen Nordamerikas durch die Europäer begannen 1492 mit der von Christoph Kolumbus unternommenen ersten Reise, bei der er am 12. Oktober San Salvador auf den Bahamas (siehe Samana Cay) erreichte. Auf Hispaniola gründete er etwas später auch die erste spanische Siedlung in Amerika.
1497 landete der italienische Seefahrer Giovanni Caboto auf der Kap-Breton-Insel östlich von Nova Scotia; 1498 segelte er ferner entlang der Küsten von Labrador, Neufundland und Neuengland und kam möglicherweise sogar bis zur Delawarebai. Der portugiesische Seefahrer Gaspar Corte-Real unternahm 1500 eine Reise zur nordamerikanischen Küste zwischen Labrador und dem Südosten von Neufundland. 1513 landete der spanische Gouverneur von Puerto Rico, Juan Ponce de León, in Florida. Vier Jahre später erkundete der spanische Soldat Francisco Fernández de Córdoba die Halbinsel Yucatán, und 1518 untersuchte ein Neffe des spanischen Soldaten Diego Velázquez de Cuellar, Juan de Grijalva, die Ostküste Mexikos. Im folgenden Jahr marschierte der spanische Konquistador Hernán Cortés in Mexiko ein und unterwarf es in den folgenden beiden Jahren.
5.2 Spanische Eroberungen
Die spanischen Eroberungen im südlichen Teil des nordamerikanischen Kontinents wurden durch Streitigkeiten erleichtert, die zu jener Zeit zwischen und innerhalb der Indianervölker dieser Region herrschten. Innere Unruhen und Unzufriedenheit des Volkes waren insbesondere bei den Azteken gegeben. Deren reiches Herrschaftsgebiet wurde 1521 von Cortés erobert. Die Kultur dieses Volkes, damals zahlenmäßig und politisch das mächtigste in ganz Nordamerika, war in vielerlei Hinsicht der der Eindringlinge überlegen. Die Azteken waren jedoch mit vielen Stämmen verfeindet, die unter ihrer Herrschaft standen, so dass einige dieser Stämme zu bereitwilligen Verbündeten von Cortés wurden. Dieser Umstand und ihre überlegenen Waffen sicherten den Spaniern den Sieg. Das zweite Indianervolk mit vergleichbarer politischer Bedeutung waren die Maya, die vorwiegend in Südmexiko auf der Halbinsel Yucatán lebten. Unter ihnen herrschte jedoch zu wenig Einigkeit und gemeinsame Organisation, weshalb auch ihr Widerstand gegen die Spanier wenig wirkungsvoll blieb. Dennoch konnten in Mexiko und im angrenzenden Mittelamerika zumindest zahlreiche Nachfahren verschiedener Indianergruppen überleben und stellen heute als Mischlinge die Mehrheit der dortigen Bevölkerung – im Gegensatz zu den USA und Kanada, wo Indianer größtenteils auf Reservate beschränkt sind und auch als Mischbevölkerung zahlenmäßig praktisch keine Rolle spielen.
Die Halbinsel Baja California wurde 1536 von Cortés für Europa entdeckt. Weitere spanische Führer von Erkundungsexpeditionen in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts waren Pánfilo de Narváez und Álvar Núñez Cabeza de Vaca, die zwischen 1528 und 1536 Teile Floridas, die Nord- und Ostküste des Golf von Mexiko und Teile Nordmexikos erforschten; außerdem Hernando de Soto, der 1541 den Mississippi erreichte und überquerte, sowie Francisco Vásquez de Coronado, der von 1540 bis 1542 große Gebiete im Südwesten der heutigen USA erkundete. Die Stadt Saint Augustine in Florida, die 1565 von dem spanischen Entdecker Pedro Menéndez de Avilés gegründet wurde, ist die älteste, noch heute bestehende europäische Siedlung auf dem Gebiet der heutigen Vereinigten Staaten.
Bis zum Jahr 1600 hatten die Spanier die Indianerstämme der Großen Antillen, der Halbinsel Florida und des südlichen Mexiko unterworfen. Aus verwaltungstechnischen Gründen wurden die von den Spaniern gegründeten Kolonien dieser Gebiete als Vizekönigreich Neuspanien zusammengefasst. Nachdem sie ihre Herrschaft über Neuspanien ausgebaut hatten, drangen die Spanier allmählich nach Norden vor, vervollständigten die Eroberung Mexikos und nahmen große Gebiete des Südens der heutigen USA ein. Die Kolonialpolitik der Spanier in Nordamerika entsprach in jeder Hinsicht ihrer Kolonialpolitik in Südamerika – sie bestand im Wesentlichen in rücksichtsloser, wirtschaftlicher Ausbeutung der Rohstoffe des Landes, vor allem von Gold und Silber, sowie der Unterdrückung der Indianervölker. Von dieser generellen Tendenz gab es nur wenige Ausnahmen, wie etwa den Dominikanermönch Bartolomé de Las Casas, der sich für die Belange und Interessen der Indianer einsetzte. Die spanische Regierung legte den Kolonien Konfiszierungssteuern auf und hatte ein striktes Handelsmonopol inne; sie verbat sogar Handelsbeziehungen innerhalb der amerikanischen Kolonien. Diese unterdrückende Wirtschaftspolitik und die gleichzeitige politische Tyrannei schufen eine Unzufriedenheit, die schließlich in offene Rebellion überging.
5.3 Französische und englische Kolonisation
Während Spanien seine Position im Süden Nordamerikas sicherte, erforschten und besiedelten Frankreich und England den Kontinent von Kanada aus nach Süden zu. England und Spanien waren zu Anfang des 16. Jahrhunderts in der internationalen Politik meist Verbündete. Als Folge davon unternahmen die Engländer keinerlei Versuche, den Spaniern in Nordamerika Konkurrenz zu bereiten. Frankreich, zur damaligen Zeit der größte Konkurrent Spaniens um die Vorherrschaft auf dem europäischen Kontinent, nahm den Wettlauf um koloniale Herrschaftsgebiete etwas verspätet auf; dennoch waren seine Gebietserrungenschaften in der Neuen Welt bedeutend. 1524 erkundete der florentinische Seefahrer Giovanni da Verrazano im Dienst Frankreichs die nordamerikanische Küste von Kap Fear (bei Wilmington, North Carolina) nach Norden bis zum Kap Breton (Nordostspitze der Kap-Breton-Insel in Nova Scotia, Kanada). Der französische Entdecker Jacques Cartier unternahm zwischen 1534 und 1542 drei Reisen in das Gebiet des Sankt-Lorenz-Golfes, sowie zum Sankt-Lorenz-Strom selbst und kam bis zu einer Indianersiedlung an der Stelle der heutigen Stadt Montreal. Fußend auf diese Entdeckungen beanspruchte Frankreich den größten Teil des nördlichen Nordamerika für sich. Überwiegend aufgrund der Hugenottenkriege waren die Franzosen gezwungen, ihre Kolonialisierungstätigkeit für mehr als ein halbes Jahrhundert zurückzustellen. 1599 gründeten sie einige Pelzhandelsstationen entlang des Sankt-Lorenz-Stromes. In der Folgezeit kamen zahlreiche französische Jesuitenpfarrer in dieses Gebiet und versuchten, die Indianer zum katholischen Glauben zu bekehren. Verschiedene andere französische Entdecker erkundeten neue, weit abgelegene Teile des Kontinents und beanspruchten diese ebenfalls für Frankreich. Zu ihnen gehörten u. a. Samuel de Champlain, der 1608 die Stadt Quebec gründete und das Gebiet nördlich von New York erforschte; außerdem der jesuitische Missionar Jacques Marquette und der Entdecker Louis Jolliet, die 1673 zusammen den Oberlauf des Mississippi nach Süden zu bis zum heutigen Arkansas befuhren. Einer der bemerkenswertesten Erkunder des nordamerikanischen Kontinents, Robert Cavelier, Sieur de La Salle, und sein Gefährte, der italienische Entdecker Henri de Tonty, befuhren 1682 den Mississippi von seinem Zusammenfluss mit dem Ohio bis hinab zum Golf von Mexiko; sie beanspruchten daraufhin das gesamte Einzugsgebiet des Flusses für Ludwig XIV., König von Frankreich, und nannten es Louisiana.
Nach den Entdeckungen während der Seereise von Giovanni Caboto, die von 1497 bis 1498 dauerte, erhob die englische Krone Anspruch auf den nordamerikanischen Kontinent; England unternahm jedoch nahezu ein Jahrhundert lang keine Anstrengungen zu dessen Kolonisierung. Die erste Kolonie wurde 1583 durch den englischen Seefahrer und Soldaten Sir Humphrey Gilbert in der Nähe der heutigen Stadt Saint John’s auf der Insel Neufundland gegründet; die Siedler kehrten jedoch noch im gleichen Jahr nach England zurück. In den Jahren 1585 und 1587 versuchte Sir Walter Raleigh zweimal, eine Kolonie auf der Insel Roanoke im heutigen North Carolina zu gründen; als jedoch englische Entdecker 1590 Roanoke besuchten, fanden sie keine Spur der Siedler mehr, deren Schicksal auch heute noch nicht aufgeklärt ist.
Die erste dauerhafte britische Kolonie auf dem Kontinent war Jamestown, das 1607 in Virginia gegründet wurde. 1620 wurden an der Küste der Kap-Cod-Bai die Kolonie Plymouth und zwischen 1628 und 1630 an der Küste der Massachusettsbai die Kolonie Massachusettsbai gegründet. Nach 1630 besiedelten die Engländer systematisch die gesamte Atlantikküste zwischen dem französischen Akadien und dem spanischen Florida. 1664 annektierten sie die holländische Kolonie Neuniederlande, die 1624 gegründet worden war, und benannten sie in New York um; ferner eigneten sie sich die Siedlungen am Delaware an, die die Holländer 1655 von schwedischen Siedlern übernommen hatten. Die Bevölkerung und der Wohlstand der englischen Kolonien nahmen sehr schnell zu.
Zu Beginn des letzten Jahrzehnts des 17. Jahrhunderts war der größte Teil des nordamerikanischen Kontinents – von Kanada bis zum Golf von Mexiko – Teil der Kolonialreiche Frankreichs und Englands. Die französischen Siedlungen lagen weit verstreut. Die Hauptsiedlungen befanden sich in Kanada und in der Nähe der Mississippi-Mündung und wurden durch eine Reihe von Handels- und Militärstationen entlang des Ohio und des Mississippi miteinander verbunden. Der englische Kolonialbesitz bestand aus zwölf Kolonien, die sich entlang der Atlantikküste erstreckten. Eine dreizehnte, Georgia, wurde 1733 gegründet.
5.4 Kolonialkriege und Revolution
Als Folge der Bemühungen, ihre Siedlungsgebiete nach Westen über das Alleghenygebirge hinaus auszudehnen, gerieten die Engländer mit den Franzosen im Tal des Ohio in Konflikt. 1689 begannen die beiden Mächte einen Kampf um die weltweite Militär- und Kolonialvorherrschaft. In Nordamerika wurde der Konflikt in vier aufeinander folgenden Auseinandersetzungen ausgetragen: der King William’s War, der von 1689 bis 1697 dauerte; der Queen Anne’s War von 1702 bis 1713; der King George’s War von 1744 bis 1748, und der Britisch-Französische Kolonialkrieg von 1754 bis 1763. Die Rückschläge, die die Franzosen in diesem letzten Krieg erlitten, der sich von 1756 bis 1763 als Siebenjähriger Krieg auch nach Europa ausdehnte, zwangen sie schließlich zur Kapitulation. Im Frieden von Paris (1763) wurde Frankreich gezwungen, seinen gesamten Kolonialbesitz in Kanada und außerdem den östlich des Mississippi gelegenen Teil von Louisiana an Großbritannien abzutreten. Frankreich hatte bereits zuvor New Orleans und alle französischen Besitzungen westlich des Mississippi an seinen Verbündeten Spanien übergeben.
Das herausragende Ereignis auf dem Kontinent in den zwei Jahrzehnten zwischen 1763 und 1783 war der wirtschaftliche, politische und militärische Konflikt zwischen Großbritannien und seinen 13 Kolonien an der Atlantikküste südlich von Kanada. Dieser Konflikt gipfelte im Nordamerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1776-1783) und endete mit der Befreiung der Kolonien von der englischen Herrschaft und der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika. Dies hatte wiederum Auswirkungen auch auf die spanischen Kolonien in Amerika. Angeregt durch den Sieg und durch die Französische Revolution nutzten die spanischen Kolonien die Verstrickung Spaniens in die Napoleonischen Kriege (1799-1815) aus und begannen 1810 mit dem Kampf um ihre Unabhängigkeit. Napoleon I. erwarb 1800 den spanischen Teil Louisianas zurück und verkaufte ihn 1803 für 15 Millionen US-Dollar an die Vereinigten Staaten von Amerika (Louisiana Purchase), die damit ihr Gebiet mehr als verdoppelten. Mexiko erhob sich in diesem Jahr gegen Spanien, wurde jedoch erst 1821 unabhängig. Anfang des 20. Jahrhunderts waren die Unabhängigkeitsbestrebungen Kanadas erfolgreich, und 1931 erlangte schließlich auch Kanada die vollständige Autonomie von Großbritannien. (Quelle: Encarta/www.aoethree.ch.vu)